Eine Sünde wert… Zwetschkenknödel

Was macht man mit einer Handvoll Zwetschken, die übrig sind? Diese Frage stellte ich mir heute Nachmittag. Die Antwort: Zwetschkenknödel!
Ich bin ein Fan von Mehlspeisen, aber als Dessert. Als Hauptspeise fange ich mit Süßem überhaupt nichts an. Wobei, diese Zwetschkenknödel könnte ich rund um die Uhr essen – sie zergehen auf der Zunge…mhmmm….
Topfenteig
(für ca. 10 Knödel)

200g Topfen
100g glattes Mehl
1 Ei
25g zimmerwarme Butter
Prise Salz
Butter mit dem Salz schaumig rühren, das Ei dazugeben.
Mehl und (gut abgetropften) Topfen dazugeben und zu einem Teig kneten. Das Kneten habe ich der Küchenmaschine überlassen 🙂
Den Teig für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Weiters benötigt man:
10 Zwetschken
etwas Marzipan
2 EL Butter
200g Semmelbrösel
Zwetschken waschen und entkernen.
Jede Zwetschke mit einem kleinen Stück Marzipan füllen.
Teig in 10 Stücke teilen, flach drücken, eine Zwetschke hineinlegen und Knödel formen.
Wasser kochen und Salzen. Sobald das Wasser kocht die Hitze zurückdrehen und die Knödel hineingeben. Für rund 10 Minuten im Salzwasser kochen.
2 EL Butter schmelzen, Semmelbrösel darin rösten und dabei umrühren. Zum Schluss Kristallzucker hinzugeben.
Die Knödel aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und gleich in den Bröseln wälzen.

Alles Liebe,
Verena

Veröffentlicht in Rezepte

Hinterlasse deine Meinung zu: “Eine Sünde wert… Zwetschkenknödel

  1. Ich liebe liebe liebe selbstgemachte Zwetschgenknödel. Sie dauern nur eine ganze Weile. Mit Topfenteig kenne ich sie gar nicht, nur mit Kartoffelteig.
    Sehen ehrlich lecker aus, ich würde Sie am liebsten gleich auch machen.

    LG,

    Nini

  2. Zwetschgenknödel ist eines meiner Liebglingsrezepte von kleinauf! Die sind soo lecker und doch hab ich sie noch nie selbst gemacht, sondern immer nur bei Mama gegessen 😀 Da wirds Zeit! Vielen Dank für die Inspiration 🙂

    Liebe Grüße
    strawberryred

  3. Da fällt mir doch was ein – wir hatten dieses Jahr ja noch gar keine Zwetschgenknödel…
    Ich kenne – sowohl für Marillen- als auch für Zwetschgenknödel – die Variante mit Topfenteig, finde die Kartoffelhülle aber Klassen besser. Übrigens geben die Knödel mit einer kräftigen Vorsuppe durchaus eine gescheite Hauptmahlzeit.

    1. Na dann ist's höchste Zeit. Hast du ein gutes Rezept für einen Kartoffelteig? Mir war die Zubereitung des Kartoffelteigs zu anstrengend, möchte ich aber auf alle Fälle mal ausprobieren.
      Das ist Geschmacksache, ich mag sie einfach als Dessert lieber.
      LG, Verena

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