Mallorquinischer Mandelkuchen

Genau vor einem Jahr haben mein Freund und ich eine wunderschöne Zeit auf Mallorca verbracht. Zeit, eine typische mallorquinische Süßspeise, den mallorquinischen Mandelkuchen, zu backen und unseren Urlaub Revue passieren zu lassen.

Mallorquinischer Mandelkuchen ist sehr saftig und beinhaltet kein Mehl. Etwas Zimt und die Schale einer Zitrone verleihen dem Kuchen das gewisse Extra. Auf Mallorca wird er der Mandelkuchen oftmals mit einer Kugel Mandeleis serviert.

    Saftiger Mallorquinischer Mandelkuchen nach einem Rezept von Sweets and Lifestyle

Mallorquinischer Mandelkuchen

(Rezept für einen Mallorquinischen Mandelkuchen mit 26cm Ø)

7 Eier
1 Prise Salz
1 Pkg. Vanillezucker
250g Staubzucker
300g gemahlene Mandeln (geschält)
Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
1 gestrichenen TL Zimt
Staubzucker

  1. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Eine Springform fetten und mit Mehl ausstauben.
  3. Die Eier trennen.
  4. Das Eiklar mit einer Prise Salz zu steifen Eischnee schlagen.
  5. Die Dotter, den Staub- und Vanillezucker in eine Schüssel geben und so lange mixen bis eine hellgelbe Masse entstanden ist.
  6. Die gemahlenen Mandeln, den Abrieb der Bio-Zitrone und den Zimt vermengen und zur Dottermasse hinzugeben.
  7. Kurz runter rühren, sodass die Zutaten miteinander vermengt sind.
  8. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
  9. Die Mandelkuchenmasse gleichmäßig in der Springform verteilen.
  10. Das Blech auf die vorletzte Stufe im Backrohr stellen.
  11. Den Kuchen für ca. 45 Minuten backen lassen.
  12. Stäbchenprobe machen!
  13. Sollte der Kuchen noch nicht ganz durch sein, für weitere 5-10 Minuten backen.
  14. Den fertig gebackenen Mallorquinischen Mandelkuchen aus dem Backrohr nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  15. Am Springformrand mit einem runden Messer entlangfahren und die Form vorsichtig vom Kuchen lösen.
  16. Staubzucker mithilfe eines Siebes auf dem Mandelkuchen verteilen und servieren.

Wenn ihr die Springform nicht mit Mehl ausstaubt, dann ist der mallorquinische Mandelkuchen sogar glutenfrei.

Mallorquinischer Mandelkuchen ganz ohne Mehl und daher glutenfrei von Sweets and Lifestyle

Blumen am Tisch zum Mallorquinischen Mandelkuchen von Sweets and Lifestyle

Ein Stücksaftiger Mallorquinischer Mandelkuchen nach einem Rezept von Sweets and Lifestyle

Lange Zeit kam uns nicht in den Sinn nach Mallorca zu reisen, denn wie für so viele war für uns der Ballermann Mallorca. Die Bilder die man in diversen Medien davon zu sehen bekommt haben uns nicht angesprochen, nein, eigentlich abgeschreckt. Bekannte haben uns dann von ihrem Mallorca-Urlaub berichtet und erklärt, dass Mallorca – abseits vom Ballermann – so einiges zu bieten hat.

Wir recherchierten dann selbst weiter und waren von den Bilder die wir sahen und den Reiseberichten sehr angetan. Es dauerte nicht lange bis wir uns eine Finca suchten, in der wir unseren Urlaub verbringen wollten. Für uns war wichtig, dass wir in einer Finca wohnen anstatt in einer Bettenburg und ein Mietauto haben um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Im Internet haben wir dann die passende Finca in der Nähe von Son Servera, an der Ostküste der Insel, gefunden, die wir wirklich nur jedem weiterempfehlen können. Die Gastgeber waren schon vor der tatsächlichen Reise sehr bemüht uns standen für alle Fragen zur Verfügung. Die Finca teilten wir uns mit den Gastgebern, ihren beiden Hunden sowie insgesamt vier Gästen von weiteren zwei Zimmern. Kinder sind auf dieser Finca generell nicht erlaubt. Die Gastgeber versorgten uns auch während dem Aufenthalt mit zahlreichen Tipps für unsere Tagestouren und Ausflüge, für unsere Restaurants etc. und gingen dabei auf die einzelnen Persönlichkeiten/Paare und deren Wünsche und Interessen individuell ein.

Fahrrad lehnt an der Hausmauer auf Mallorca

Wir haben folgende Orte besichtigt und können dies allen anderen ebenfalls nur empfehlen:

  • Artá: durch Artá sind wir an einem Dienstag (=Markttag in Artá) gebummelt. Am Markt haben wir uns mit frischen Früchten, Gemüse, Käse, Wurst und Brot versorgt. Dieses konnten wir in der von den Gastgebern bereitgestellten Kühltasche verstauen und so am Abend ein herrliches, selbst zusammengestelltes Essen auf der Terrasse unserer Finca genießen.
  • Cala Ratjada: in dem bekannten Urlaubsort schlenderten wir herum und genossen ein herrliches Frühstück mit Meerblick im Noah’s.
  • Cap de Formender: Zum nördlichsten Punkt der Insel mit einem Leuchtturm haben wir einen Tagesausflug unternommen. Die Aussicht ist unschlagbar.
  • Deia: in dem Künstlerort sind wir herumspaziert und haben in einem netten Café mallorquinischen Mandelkuchen gegessen und einfach die gemeinsame Zeit genossen.
  • Palma de Mallorca: hierfür bekamen wir den Tipp schon frühmorgens hinzufahren. Der Tipp war Gold wert, denn so bekamen wir in einer Parkgarage leicht einen Parkplatz und konnten der Stadt beim Aufwachen zusehen.
  • Pollenca: in Pollenca stiegen wir die 365 Stiegen des Kalvierenbergs hinauf zu eine kleinen Kapelle. Auch hier wird man mit einem wunderbaren Ausblick auf die Landschaft belohnt. Und unterhalb des Kalvarienbergs gibt es jede Menge Bars welche mit einer eiskalten Erfrischung auf einen warten.
  • Valledemossa: hier schlenderten wir durch die engen Gassen und bestaunten die die wunderschönen Häuser.
  • Sóller & Port de Sóller: Nach Deia und Valledemosssa fuhren wir nach Sóller weiter und erkundeten das Städtchen zu Fuß. Weiter ging es dann mit dem Zug nach Port de Sóller – die Fahrt führt inmitten durch Orangen- und Zitronenbäume und endet am Hafen von Port de Sóller.

Zum Baden sind wir an unterschiedliche kleine Buchten an der Ostküste gefahren welche uns unsere Gastgeber empfohlen haben. Auch den Weg dorthin haben sie uns in einer Landkart eingezeichnet. Sodass es mir jetzt unmöglich ist, zu sagen wo genau wir geplantscht haben.

Auf Mallorca ist jeden Tag Markttag. Wer gerne Märkte besucht und sich auch im Urlaub gern selbst versorgt sollte sich unbedingt im Vorfeld informieren an welchem Tag in welchem Ort Markttag ist.

Hier nun noch ein paar Bilder von unserer Mallocrareise:

Mir haben es die alten Windräder, welche man in der Nähe des Flughafen sieht, angetan. Leider sind schon viele sehr in Mitleidenschaft gezogen da man in den letzten Jahren keinen Wert auf sie gelegt hat. Das hat sich aber mittlerweile geändert und es wird auf Mallorca Geld in die Hand genommen um diese alten Windräder wieder  zu restauriert.

altes Windrad im Süden von Mallorca

Am Kalvarienberg in Pollensa gefielen mir die Häuser am Wegesrand mit den wunderschön blühenden Blumen besonders gut. Beim Betrachten der Häuser konnte ich auch immer eine Verschnaufpause einlegen 😉

Mallorquinisches Haus am Kalvarienberg in Pollensa auf Mallorca

So ein türkisfarbene Meerwasser habe ich in Natur zum ersten Mal gesehen und war natürlich ganz fasziniert davon.

Türkisblaues Meer in einer Bucht auf Mallorca

Der nördlichste Punkt der Insel ist Cap Formentor. Die Fahrt dorthin ist nichts für Menschen denen bei Autofahrten leicht schlecht wird. Es sind eine Menge Serpentinen zu überwinden. Ganz besonders spannend wird es, wenn einem auf der engen Straße ein Reisebus entgegenkommt. Die Fahrt nach Cap Formentor lohnt sich aber auf alle Fälle. An der Spitze gibt es einen Leuchtturm inkl. (Touristen-)Restaurant mit einer herrlichen Aussicht. Auch eine Menge Ziegen fühlen sich in der Nähe des Leuchtturms und der Touristen sehr wohl.

Leuchtturm auf Cap Formender, dem nördlichsten Punkt auf Mallorca

Ziege auf Cap Formentor auf Mallorca

Aussicht entlang des Weges auf Cap Formentar auf Mallorca

Auf dem Weg nach Cap Formentor gibt es auch eine Aussichtsplattform bei der man unbedingt anhalten sollte. Die Aussicht ist einfach unglaublich schön. Das Meer und der Himmel erstrahlen in den unterschiedlichsten Blautönen.

Befestige Liebesschlösser am Geländer auf Cap Formentor auf Mallorc

Einer der zahlreichen Tipps den wir bekommen haben, war das Restaurant Es Torrent in Son Carrió. Das Restaurant wird von einem jungen mallorquinischen Küchenchef geleitet, der seine berufliche Laufbahn außerhalb der Insel begann und u.a. in einem Nobelrestaurant in Barcelona arbeitete. Die Liebe zur Insel brachte ihn zurück auf Mallorca – seine Freundin, welche er am Festland kennenlernte kam ebenfalls mit.

Das Besondere an dem Restaurant ist, dass es nur eine wöchentlich wechselnde Karte (jeweils dienstags) gibt. Die aktuelle Karte erfährt (und sieht) man auf der Facebook-Seite des Restaurant Es Torrent. Die Auswahl ist begrenzt, jedoch genial. Die Gerichte werden mit ausgewählten Zutaten, teilweise in gewagter Kombination zusammengestellt. Das Restaurant bietet auch eine ausgezeichnete Auswahl an Weinen an.

Man kann zwischen einem 5- und 8- gängigen Menü wählen. Das 5-Gänge Menü kostet 30€ ohne Weinbegleitung, mit Weinbegleitung 45€. Das 8- gängige Menü wird um 45€ ohne Weinbegleitung und um 60€ mit Weinbegleitung angeboten.

Fintierte, knusprige Nudeln als Vorspeise im Restaurant Es Torent in Son Carrio auf Mallorca

Makkaroni mit Saucen im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

Gruß aus der Küche im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

Vorspeise Gurkenkuchen, Joghurt und saurer Apfel im Restaurant Es Torrent auf Mallorca

Kabeljaulasagne mit essbaren Blumen, rotem Paprika und Aubergine im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

 Rindfleisch mit Zucchini und Ananas im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

Nachspeise Tulpo von Vanille und Violett im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

Nachspeise "Schokolade Torrent" im Restaurant Es Torrent in Son Carrio auf Mallorca

Wir waren von jedem einzelnen Gang angetan. Die Gastgeber sind auch sehr bemüht und gehen auch auf Extrawünsche ein – mein Freund mag nämlich keinen Fisch – so wurde improvisiert und der bekam etwas anders.

Jetzt sind wir ausgiebig in Erinnerungen geschwelgt und haben dabei fast die Hälfte des Mallorquinischen Mandelkuchens gegessen. Wir wussten schon im Vorjahr, dass uns Mallorca bestimmt wieder sieht… so wie es jetzt  gerade aussieht, wird es nicht mehr all zu lange dauern bis es zu einem Wiedersehen kommt.

Wart ihr schon mal auf Mallorca?
Habt ihr weitere Tipps für mich?

Alles Liebe,
Verena

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  1. MEI do muas i mol hin,,,,,,
    do is wenigstens SOMMER…ggg
    okeee bei uns soll der ja ab MITTWOCH ah do sei

    den MANDELKUACHA denn werd i sicha mol nachmacha
    i lieb selle schnellen KUACHA,,,freu,,,freu,,,

    hob no an feinen ABEND
    und DANKE für de liaben WORTE bei mir
    BUSSALE bis bald de BIRGIT

  2. Huhu!
    Ich freue mich, daß ich dich gefunden habe! Deine Fotos sind soooo schön, habe gerade auf Instagram etwas umgeklickt!
    Dein Mandelkuchen ist in der Tat etwas anders als meiner, den muss ich beim nächsten Mal ausprobieren!
    Viele Grüße,
    Martina

    1. Hall Martina,

      freut mich sehr, dass du zu mir gefunden hast 🙂
      Vielen lieben Dank für das Kompliment – ich bemühe mich um mich ständig zu verbessern.

      Wie machst denn du deinen Mandelkuchen? Ich habe eben auf deinen Blog danach gesucht – wurde aber nicht fündig 🙁

      Liebe Grüße,
      Verena

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