Apfel-Walnuss-Minigugl

Gugelhupfe – egal ob in Standardform oder als Minigugls – haben es mir angetan. Sie beeindrucken durch schon alleine durch ihre Form. Außerdem kann man mit verschiedenste Teigvariationen experimentieren und sie nach Lust und Laune verzieren oder eben nicht. Vor einiger Zeit habe ich mit einem Apfel und Walnüssen ein Gugelhupf-Experiment gewagt – rausgekommen sind wunderbar saftige Apfel-Walnuss-Minigugl.

Die Apfel-Walnuss-Minigugl habe ich auch Tobias, dem „Kuchenbäcker“ mitgebacht, als ich als Gastautorin auf seinem Blog zu Besuch war. Voriges Jahr schafften wir leider kein persönliches Treffen – ich hoffe sehr, dass wir heuer die Gelegenheit haben uns irgendwo auf einen Kaffee zu treffen.

Saftige Apfel-Walnuss-Minigugl mit Calvados von Sweets and Lifestyle

Apfel-Walnuss-Minigugl

Rezept für 40 Apfel-Walnuss-Minigugl
Zubereitungszeit: 15 Minuten

1 Ei
60g Kristallzucker
75ml Pflanzenöl
120g Mehl
1 Msp. Backpulver
½ TL Natron
1 Prise Salz
½ TL Zimt
1 kleiner säuerlicher Apfel
25g geriebene Walnüsse
2 EL Calvados (alternativ: Rum)

Staubzucker zum Bestreuen

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Minigugl-Backform fetten.
  3. Das Ei gemeinsam mit dem Kristallzucker in eine Schüssel geben so lange rühren bis ein weiß-gelbe Masse entstanden ist.
  4. Das Öl unterrühren.
  5. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron, dem Salz, dem Zimt und den Walnüsse vermengen.
  6. Den Apfel waschen, abtrocknen und fein reiben (alternativ: mithilfe eines Mixstabes zu Apfelmus pürieren.)
  7. Die vermischten trockenen Zutaten, den geriebenen Apfel und den Calvados abwechselnd hinzugeben und unter die Ei-Zucker-Öl-Masse rühren.
  8. Den zubereiteten Teig in einen Gefrierbeutel füllen und diesen verschließen.
  9. Die Spitze des Gefrierbeutels mit einer Schere abschneiden und den Teig gleichmäßig in die Mini-Gugelformen verteilen.
  10. Die Apfel-Walnuss-Minigugl für 10 Minuten backen.
  11. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
  12. Mit Staubzucker bestäuben.

EINFETTEN Minigugl-Backformen fette ich am liebsten mit einem Backspray ein – durch den Sprühnebel gelangt das Fett in jede Ecke der Backform.

Alkohol Wenn Kinder mitessen, kann man den Alkohol auch einfach weglassen  – es tut dem Geschmack (fast) keinen Abbruch 😉

Koestliche Apfel-Walnuss-Minigugl zum Kaffee von Sweets and Lifestyle

Perfekt zu einer Tasse Kaffee: saftige Apfel-Walnuss-Minigugl von Sweets and Lifestyle

Leckere Apfel-Walnuss-Minigugl nach einem Rezept von Sweets and Lifestyle

Eine meiner ersten Backversuche war ein absoluter Klassiker, der Marmorgugelhupf. Früher, als ich noch bei meinen Eltern wohnte, habe ich ihn immer in der Glasform meiner Mutter gebacken und anschließend gehofft, dass er rausgeht. Das war nämlich nicht immer der Fall. Nach und nach begann ich zu experimentieren und rausgekommen sind wunderbar saftige Gugelhupfvariationen wie der Gugelhupf mit Himbeeren und Zuckerguss der durch das Joghurt und das Öl im Teig wunderbar saftig wird, aber durch die Himbeeren auch erfrischend-süß schmeckt und der Eierlikörgugelhupf mit Mohn der durch den Geschmack der Kombination aus dem Eierlikör und Graumohn besticht. Wenn die Heidelbeeren Saison haben, kommen auch diese in den Gugelhupfteig – so entstand der Heidelbeergugelhupf.

Prinzipiell kann man alle Gugelhupf-Teige auch in die Minigugl-Backform einfüllen. In letzter Zeit habe ich einige Minigugl-Rezepte kreiert wie zum Beispiel die Holunderblüten-Minigugl und die veganen Minigugl.

Aber nicht nur Kuchen kann man in den Gugelhupfförmchen herstellen, sondern auch Eis – wie zum Beispiel die Mini-Eisgugls mit Brombeeren.

Wie sieht es bei euch aus – mögt ihr lieber den „normalen“ Gugelhupf oder doch lieber Mini-Gugls?

Alles Liebe,
Verena

Veröffentlicht in Rezepte

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