Öl
Bärlauchöl
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Zutaten
- 125 g Bärlauch frisch
- 500 ml Olivenöl
- 0.5 TL Zitronenabrieb
Zubereitung
- Bärlauch waschen und trocken schleudern. Alternativ kannst du die Bärlauchblätter auch trocken tupfen.
- Bärlauch grob schneiden und in ein sauberes, verschließbares Glas geben.
- Mit dem Olivenöl aufgießen. Schwenken, bis alle Blätter im Öl schwimmen.
- An einem dunklen, kühlen Ort zwei bis drei Wochen ziehen lassen.
- Bärlauchöl durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtes Sieb filtern und in kleine Flaschen abfüllen.
- Kühl und dunkel lagern.

2 Zutaten, die du für das Bärlauchöl brauchst
Um Bärlauchöl selber machen zu können, benötigst du zwei Hauptzutaten:
- frischen Bärlauch
- Olivenöl, alternativ kannst du auch Rapsöl verwenden
- optional: Zitronenabrieb

Tipps für die Zubereitung von aromatischen Kräuteröl
- Trockene Blätter: Achte darauf, dass die frischen Bärlauchblätter ganz trocken sind. Wasser kann den Geschmack und die Haltbarkeit vom Öl beeinträchtigen.
- Öl: Verwende hochwertiges Oliven- oder Rapsöl und achte darauf, dass die Bärlauchblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
- Lagerung: Lagere das angesetzte und auch das abgefüllte Bärlauchöl unbedingt kühl und dunkel.
- abgeseihte Bärlauchblätter: Den gehackten Bärlauch, der beim Abseihen übrig bleibt, kannst du wie Bärlauchpaste verwenden – zum Beispiel für Bärlauch Pasta.

Wie lange ist selbstgemachtes Bärlauchöl haltbar?
Bärlauchöl ist im Kühlschrank und lichtgeschützt mehrere Monate haltbar. Wichtig ist, dass du es in ein sterilisiertes Gefäß abfüllst. Bleiben die Bärlauchblätter im Öl, müssen sie vollständig von Öl bedeckt sein, da sonst Schimmel entstehen kann. Um die Haltbarkeit zusätzlich zu verlängern, kannst du Bärlauchöl – sowie wie Bärlauch Pesto – einfrieren. Im Gefrierschrank hält es sich bis zu sechs Monate. Am besten frierst du es portionsweise in Eiswürfelbehältern ein – so kannst du jederzeit genau die Menge entnehmen, die du gerade benötigst.

Warum du unbedingt Bärlauchöl selber machen solltest
Das aromatische Kräuteröl ist:
- einfach und super schnell gemacht: Das Kräuteröl ist in 5 Minuten fertig zubereiten und nach ein paar Wochen verwendbar.
- vielseitig einsetzbar: Es verleiht Gerichten einen angenehm würzigen Kick, ganz ohne künstliche Zusätze oder Konservierungsstoffe. Das Bärlauchöl eignet sich als Marinade für Gemüse, Fisch oder Fleisch. Du kannst damit aber auch Pasta, Risotto und Suppen verfeinern.
- in hübsche Flaschen gefüllt ein wohlschmeckendes Geschenk aus der Küche im Frühling.
Fragen, die mir oft zum selbst gemachten Bärlauchöl gestellt werden
Kann man Bärlauchöl erhitzen?
Bärlauchöl ist ein „Finishing-Öl“. Es darf sanft erwärmt werden, sollte aber keiner starken Hitze ausgesetzt sein, das heißt es soll weder stark erhitzt oder zum scharf anbraten verwendet werden. Wenn Bärlauchöl zu heiß oder über längere Zeit erhitzt wird, leidet das Aroma. Die typischen, knoblauchartigen Geschmacksnoten verflüchtigen sich schnell, sodass das Öl deutlich an Intensität verliert. Gerade dieses frische, würzige Aroma macht Bärlauchöl aber so besonders.
Am besten gibst du das Bärlauchöl erst ganz am Schluss über warme Gerichte wie Risotto, Suppen, Pasta oder Ofengemüse. So bleibt der Geschmack erhalten und das Gericht bekommt eine feine, aromatische Note.
Wie lange ist Bärlauchöl im Kühlschrank haltbar?
Wenn du die Bärlauchblätter nach dem Ziehen entfernst und das abgeseihte Öl in sterile Gläser oder Flaschen füllst, ist das Bärlauchöl im Kühlschrank bis zu sechs Monate haltbar.
Für was nimmt man Bärlauchöl?
Bärlauchöl wird vor allem zum Verfeinern von Speisen eingesetzt. Es bringt eine feine, knoblauchartige Note – jedoch milder und frischer als roher Knoblauch, ins Gericht. Du kannst mit dem Bärlauchöl frühlingsfrische Salate und Quark das gewisse Etwas verleihen. Es passt aber auch gut zu herzhaften Fleisch- oder leichten Gemüse- oder Nudelgerichten. Das selbstgemachte Bärlauchöl eignet sich auch perfekt für die Zubereitung von Marinaden, Dressings und Dips.
Alles Liebe,

Kommentare (2)
Miriam
11. Apr.. 2026 um 20:35 Uhr
Hab dieses Öl vor kurzem für mein Risotto verwendet und es hat wirklich sehr gut geschmeckt.
Maria
8. Apr.. 2026 um 20:03 Uhr
Super Rezept. Danke! ☺️