Nussschnecken mit Zuckerguss

Während ich am Freitag in der Früh beim Bäcker in der Schlange stand um mir mein gesundes Frühstück, nämlich ein Dinkelvollkornweckerl, zu kaufen, viel mein Blick auf die Nussschnecken in der Vitrine. Diese süßen, vor Zuckerguss klebrigen Dinger lachten mich an. Ich blieb aber standhaft und kaufte mir nur mein Weckerl, welches ich im Büro mit Frischkäse und jeder Menge frisch geschnittenem Gemüse frühstückte. Tja, und Tee gab es auch noch dazu.  Die Nussschnecken gingen mir aber den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf, der Gusto war da. Also wurden am Abend noch köstliche Nusschnecken mit Zuckerguss gebacken.

Nussschnecken Rezept von Sweets and Lifestyle

Nussschnecken

Nussschnecken mit oder ohne Zuckerguss passen perfekt zum Kaffee. Egal ob in der Früh oder am Nachmittag, Nussschnecken kann man zu jeder Tageszeit essen.

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Gericht Dessert
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 16

Zutaten

Germteig

  • 400 g Mehl
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • 1 Ei
  • 70 g Staubzucker
  • 80 g Butter
  • 125 ml Milch

Nussfülle

  • 250 g geriebene Walnüsse
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 80 g Kristallzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 2-3 EL Rum

Fertigstellung

  • 1 Ei
  • 1 EL Milch

Zuckerguss

  • 200 g Staubzucker
  • 2 EL Milch

Zubereitung

Germteig

  1. Das Mehl, mit der Trockenhefe, dem Ei und dem Kristallzucker in eine Schüssel geben.

  2. Die Butter schmelzen und hinzugeben (sie sollte nur lauwarm sein).

  3. Die lauwarme Milch ebenfalls hinzugeben und alle Zutaten zu einem Teig verkneten.

  4. Den Teig, abgedeckt  mit einem Geschirrtuch an einem warmen Ort oder bei 50 Grad Heißluft im Backrohr gehen lassen bis er die doppelte Größe erreicht hat (bei mir hat das ca. 45 Minuten gedauert).

Nussfülle

  1. Die Milch mit dem Kristallzucker erhitzen und dabei umrühren, sodass sich der Kristallzucker auflöst.

  2. Die Milch-Zucker-Mischung zu den geriebenen Nüsse geben.

  3. Eine Prise Zimt und den Rum hinzugeben und alles gut miteinander vermengen.

Fertigstellung

  1. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

  2. Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Platte noch einmal gut durchkneten. Mit einem Nudelwalker zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen.

  3. Die Nussfülle auf dem ausgewalkten Teig gleichmäßig verteilen.

  4. Das Rechteck von der Längsseite her zu einer Nussrolle aufrollen.

  5. Von der Nussrolle ca. 2 cm breite Stücke abschneiden und auf die mit Backpapier ausgelegten Backbleche legen. (auf genügend Abstand zwischen den Nussschnecken achten - sie gehen noch auf).

  6. Die Nussschnecken nochmal für 30 Minuten mit einem Geschirrtuch abdecken und gehen lassen.

  7. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

  8. Das Ei mit der Milch verquirlen und die Schnecken damit bepinseln.

  9. Die Schnecken für ca. 20 Minuten backen. Sobald die Nussschnecken braun werden, aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.

Zuckerguss

  1. Den Staubzucker mit der Milch glattrühren. Ggf. noch etwas Milch hinzufügen.

  2. Den Zuckerguss mithilfe eines kleinen Löffels auf dem Nusschnecken verteilen.

Köstliche Nussschnecken mit Zuckerguss von Sweets & Lifestyle

Nussschnecke aus Germteig mit Zuckerguss von Sweets & Lifestyle

Köstliche Nussschnecken mit Zuckerguss von Sweets & Lifestyle

Leckere Nussschnecken aus Germteig von Sweets & Lifestyle

Alles Liebe,
Verena

Hinterlasse deine Meinung zu: “Nussschnecken mit Zuckerguss

  1. Hallo Verena, habe grade deinen Block entdeckt und komme gar nicht vom Bildschirm weg – so tolle Fotos, da kriegt man gleich wieder Lust, zu backen!
    Und ja, ich mäste meine Kommilitoninnen immer schön, es kann ja nicht sein, dass die alle schlank bleiben, Studiumspfunde und so, das ist ja ein akzeptiertes Phänomen 🙂
    Lieber Gruß,
    Johanna

    1. Hallo Johanna,

      freut mich, dass es dir bei mir gefällt 😉
      Kommilitoninnen mästen finde ich gut – ich handhabe es auch so 🙂

      Alles Liebe,
      Verena

  2. Kann ich nur zustimmen, der Johanna. Es ist eine Freude, die Bilder anzuschauen. Die werde ich auch backen! Bist Du Österreicherin, wegen der „Weckerl“ ?

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