Fingerfood, Hauptspeise
Sommerrollen selber machen
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Zutaten
- 16 Stück Reispapier
- 100 g Reisnudeln getrocknet
- 1 Stück Möhre in feine Streifen geschnitten
- 0.5 Stück Paprika rot
- 2 Blätter Rotkohl in feine Streifen geschnitten
- 0.5 Stück Avocado
- 0.5 Stück Mango
- 2 EL Sojasprossen
- 16 Blätter Salatherzen
- 1 Stück Gurke Snack-Gurke
- Minze frisch, nach Geschmack
- 3 EL Sesam geröstet
- 2 EL Erdnüsse geröstet
- 3 EL Erdnussbutter crunchy
- 1 EL Sesamöl
- 2 EL Reisessig
- 1 EL Sriracha-Sauce
- 1 Zehe Knoblauch fein gehackt
- 1.5 cm Ingwer fein gehackt
- 1 Stück Limette Saft
Zubereitung
- Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.100 g Reisnudeln
- Einen flachen Teller mit etwas lauwarmen Wasser füllen zum Eintunken des Reispapiers.
- Lege je ein Stück Reispapier für ca. 5 Sekunden in das Wasser und lege es dann zum Befüllen auf ein Brett.16 Stück Reispapier
- Lege die Zutaten deiner Wahl, die du als Fülle haben magst, auf das untere Drittel des Reispapiers.1 Stück Möhre, 0.5 Stück Paprika rot, 2 Blätter Rotkohl, 0.5 Stück Avocado, 0.5 Stück Mango, 2 EL Sojasprossen, 16 Blätter Salatherzen, 1 Stück Gurke, 2 EL Erdnüsse
- Bestreue die Zutaten mit Sesam und füge Minzblätter hinzu.3 EL Sesam, Minze
- Klappe den unteren Rand über die Füllung.
- Falte anschließend die linke und rechte Seite nach Innen und rolle die Reispapierrolle eng auf.
- Die fertigen Rollen lege mit Abstand zueinander auf ein Teller.
Erdnusssauce
- Die Zutaten für die Erdnusssauce miteinander zu einer dickflüssigen Sauce verrühren. Wenn die Sauce zu dick ist, tropfenweise Wasser hinzufügen.3 EL Erdnussbutter, 1 EL Sesamöl, 2 EL Reisessig, 1 EL Sriracha-Sauce, 1 Zehe Knoblauch, 1.5 cm Ingwer, 1 Stück Limette
Sommerrollen selber machen – einfach und unkompliziert
Sommerrollen selber machen ist wesentlich unkomplizierter, als es auf den ersten Blick aussieht. Das dünne Reispapier wird lediglich kurz in Wasser getaucht, anschließend nach Lust und Laune belegt und zusammengerollt. Dadurch sind sie gerade an heißen Tagen als Mittag- und Abendessen ideal. Wenn sie mit ausschließlich rohen bzw. bereits verzehrfertigen Zutaten gefüllt werden, bleibt die Küche sogar komplett kalt. Lediglich Zutaten wie Reisnudeln, Tofu, Hähnchen, Garnelen oder Hackfleisch müssen je nach Variante vorab gegart werden.
Ein weiterer Vorteil ist die enorme Vielfalt. Du kannst für die Füllung der Sommerrollen verwenden, was gerade Saison hat oder im Kühlschrank vorhanden ist. Damit sind die Gemüserollen aus Reispapier auf eine tolle Möglichkeit Reste zu verwerten.

Zutaten zum Sommerrollen selber machen
Für mein Grundrezept für Sommerrollen habe ich die Zutaten verwendet, die ich fast immer zu Hause habe. Du kannst aber weitere Zutaten nach deinem Geschmack ergänzen oder auch Zutaten weglassen. Genau das macht sie Sommerrollen zu so einem tollen Gericht – man kann sie individuell füllen, nach Lust & Laune, Vorrat und Saison.
- Reispapier: Du bekommst es mittlerweile in vielen größeren Supermärkten und natürlich in Asia-Shops.
- Möhre: Sie sorgt für Farbe, Biss und süßlichen Geschmack in den Sommerrollen.
- Gurke: Ich verwende gerne die Mini-Gurken, die sind knackig und nicht so wässrig wie die Salatgurken. Du kannst aber auch eine (kleine) Salatgurke verwenden. Der hohe Wassergehalt der Gurken macht die Sommerrollen saftig.
- Rote Paprika: Rote Paprika sorgt für eine natürliche Süße, Knackigkeit und eine bunte Optik.
- Weiß- oder Rotkohl: Kohl sorgt für einen knackigen Biss, Frische und eine tolle Textur. Mein Favorit ist der Rotkohl, der macht die Sommerrollen auch noch schön bunt.
- Salatherzen: Die Blätter der Salatherzen sind kleiner und feiner als die vom Eisbergsalat, daher verwende ich gerne diese.
- Sojasprossen: Da ich Sojasprossen gerne mag, dürfen sie in meinen Sommerrollen nicht fehlen.
- Reisnudeln: In der vietnamesischen Küche sind Reisnudeln fixer Bestandteil der Sommerrollen. Sie passen perfekt zum knackigen Gemüse und den aromatischen Kräutern, ohne den Eigengeschmack zu überdecken.
- Avocado: Die cremige Konsistenz und ihr buttriger Geschmack sorgen einen angenehmen Gegensatz zum knackigen Gemüse und dem hauchdünnen Reispapier.
- Mango: Die Mango sorgt für einen süßen, frischen Kontrast unter den Sommerrollen-Zutaten.
- Frische Kräuter wie Minze, Koriander oder Petersilie: Die Kräuter sorgen für Frische.
- Sesam: Gerösteter Sesam sorgt für einen nussigen Geschmack und einen leichten Crunch in den gefüllten Reispapierrollen.
Du kannst deine Sommerrollen auch mit gebratenem Tofu, Hähnchen, Garnelen und Hackfleisch füllen.

Tipps für die Zubereitung der Sommerrollen
Die größte Herausforderung beim Sommerrollen selber machen ist meist das Reispapier. Mit ein paar Tricks gelingt die Zubereitung aber schnell:
- lauwarmes Wasser: Verwende zum Einweichen am besten lauwarmes Wasser. Ist das Wasser zu heiß, wird das Reispapier schnell sehr weich und klebrig.
- Blätter kurz ins Wasser tauchen: Tauche jedes Blatt einzeln nur kurz ins Wasser. Das Reispapier wird beim anschließenden Belegen noch weicher.
- Weniger ist mehr: Nimm am Anfang lieber etwas weniger Füllung. Zu prall gefüllte Reispapierrollen lassen sich schwieriger verschließen und reißen beim Rollen leichter.
- Abstand: Lege die fertigen Sommerrollen nicht direkt aneinander auf das Teller. Das feuchte Reispapier klebt leicht zusammen und wird dann beim Trennen oftmals beschädigt.

So faltest du Sommerrollen richtig – einfach & schnell
Wenn du für Schritt für Schritt vorgehst, geht das richtige Rollen ganz einfach. Am besten arbeitest du auf einer glattne, leicht angefeuchteten Unterlage, damit das Reispapier nicht festklebt.
- Tauche ein Blatt Reispapier kurz in lauwarmes Wasser.
- Lese das angefeuchtete Reispapier auf die vorbereitete Arbeitsfläche.
- Platziere die Sommerrollen Füllung im unteren Drittel. Lass dabei an den Seiten ausreichenden Platz.
- Klappe den unteren Rand über die Füllung.
- Falte anschließend die linke und rechte Seite nach Innen.
- Rolle das Reispapier von unten möglichst eng nach oben auf.
Keine Sorge, nach den ersten zwei bis drei Rollen bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wie viel Füllung in die Sommerrollen hineinpasst und wie weich das Reispapier sein muss.

Die besten Füllungen für Sommerrollen
Bei der Sommerrollen Füllung kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen, deinem Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt. Besonders gut eignen sich Zutaten, die frisch und knackig sind und sich in schmale Streifen schneiden lassen. Meine liebsten Kombinationen sind:
- vegetarische Fülle: Salatherz, Karotte, Reisnudeln, Gurke, Rotkohl, Paprika, Gurke, Sojasprossen, Mango, Avocado, frische Minze und gerösteter Sesam
- mein Klassiker mit Hähnchen: Salatherzen, Karotten, Avocado, gebratenes Hähnchen und gerösteter Sesam
- Fülle mit gebratenen Garnelen: Reisnudeln, gebratene Garnelen, Gurke, Karotte, Salatherz mit etwas Koriander

Saucen, die man zu Sommerrollen isst
Erst der richtige Dip macht Sommerrollen für mich komplett. Diese Dips passen perfekt zu Sommerrollen:
- Erdnusssauce: Der Klassiker und der perfekte Dip, wenn du es würzig-nussig magst. Für mich ist eine cremige Erdnusssauce der perfekte Begleiter zu den frischen Rollen. Die cremige Konsistenz und das kräftige Nussaroma harmonieren besonders gut mit knackigem Gemüse, Reisnudeln und frischen Kräutern.
- Sojasauce: Einfach etwas Sojasauce in ein Schälchen geben und die Reispapierrollen dippen. Durch die Sojasacue werden sie schön salzig-würzig.
- Chili Mayonnaise: Ich serviere auch gerne meine würzige Sriracha Mayo zu den Sommerrollen.
- Sweet Chili Sauce: Wer es feurig-scharf und dennoch süß haben mag, greift zur Sweet Chili Sauce zum Dippen der Gemüserollen aus Reispapier.

Sommerrollen für Gäste zum selber machen
Besonders gerne serviere ich Sommerrollen zum selber machen, wenn Gäste kommen. Dafür bereite ich die einzelnen Zutaten schon vorab vor: Das frische Gemüse schneide ich in feine Streifen und die Glasnudeln gare ich nach Packungsanleitung. Die vorbereiteten Zutaten stelle ich gemeinsam mit frischen Kräutern, verschiedenen Saucen und dem Reispapier gemeinsam mit Tellern die mit Wasser gefüllt sind, am Tisch. So kann sich jeder Gast seine Sommerrollen nach Lust und Laune selbst zusammenstellen und direkt genießen. Das macht das Essen besonders gesellig und nebenbei entstehen immer wieder neue, köstliche Kombinationen. Genau diese Art zu essen liebe ich – im Winter ist es Fondue und Raclette, im Sommer sind es Sommerrollen!

Alles Liebe,
Häufige Fragen zu Sommerrollen
Was ist der Unterschied zwischen Sommerrollen und Frühlingsrollen?
Der Unterschied liegt in der Zubereitung. Vietnamesische Sommerrollen werden in eingeweichtes, hauchdünnes Reispapier gewickelt und anschließend direkt gegessen. Sie werden nicht frittiert und enthalten häufig frisches Gemüse, Kräuter, Reisnudeln, Garnelen oder Tofu. Frühlingsrollen werden dagegen mit einer zum Ausbacken geeigneten Hülle zubereitet und anschließend frittiert.
Wie lange vorher kann man Sommerrollen vorbereiten?
Am besten schmecken Sommerrollen frisch gemacht, denn mit der Zeit kann das Reispapier trockener oder klebriger werden und frische Zutaten verlieren an Knackigkeit. Wenn du Zeit sparen möchtest, kannst du die komplette Sommerrollen Füllung einige Stunden vorher vorbereiten und getrennt im Kühlschrank aufbewahren. Die Rollen selbst würde ich möglichst erst kurz vor dem Essen in Reispapier wickeln.
Wie viele Sommerrollen pro Person?
Die benötigte Menge hängt von Größe, Füllung und Anlass ab. Als Hauptgericht kannst du ungefähr 3 bis 5 Sommerrollen pro Person einplanen. Wenn du sie als Vorspeise oder Fingerfood zusammen mit anderen Speisen servierst, reichen meist 1 bis 2 Stück pro Person.










