Dinner goes Vegan – Part I

Heute habe ich Neuigkeiten für Euch!

Bei ihrem Kennenlernen bei der „BLOGST Wien“ waren sich 4 Damen, allesamt Foodbloggerinnen, auf Anhieb sympathisch und entschieden, ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen zu wollen. 
Eine Dame ernährt sich schon seit Längerem vegan, die anderen sind an der veganen Ernährungsweise interessiert, können es sich aber (noch) nicht vorstellen so ganz auf alles Tierische verzichten zu wollen und können.
Damit auch die anderen Damen (und ihre LeserInnen) sehen können, wie gut und lecker die vegane Küche ist, wurde beschlossen vegane Dinner auszurichten – „Dinner goes Vegan“ war geboren.

Die Damen hinter dem Projekt sind:
Yvonne von Freude am Kochen
Conny von Wundersüß
und meine Wenigkeit

Bei mir fand vorigen Sonntag das 1. „Dinner goes Vegan“- zum Thema „Herbst“ statt. Im Vorhinein wälzte ich zahlreiche Kochbücher, durchforstete vegane Blogs und stellte das Menü gefühlte 100x um, bevor ich zufrieden war.

1. Gang: Herbstlicher Aufstrichteller

Zwiebelstreichwurst
2 rote Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
125g geräucherten Tofu
1/2 Dose Kidneybohnen
1 TL Majoran
Salz & Pfeffer

Die Zwiebeln schneiden und in etwas Olivenöl dünsten bis sie glasig sind, den Majoran und den Knoblauch dazugeben – vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Den Tofu in Stücke scheiden und zu den gedünsteten Zwiebeln dazugeben.  Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einem Mixstab unter Zugabe von etwas Olivenöl (nur soviel, dass eine streichfähige Masse entsteht) pürieren.

Veganes Verhackertes
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Thymian
1 EL Majoran
2 EL Sojasauce
250 g geräucherten Tofu
neutrales Pflanzenöl (ca. 1 EL)
Salz & Pfeffer
Zwiebel in mittelgroße Stücke schneiden. Knoblauch putzen und klein schneiden. Mit den anderen Zutaten mit Hilfe eines Mixstabes zu einem homogenen „Verhackerten“pürieren.
Kürbisaufstrich
350g Kürbis (Hokkaido ungeschält, Muskatkürbis geschält)
100g Walnüsse
2 Knoblauchzehen
1/2 Bund Petersilie
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Backrohr auf 210 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kürbis schälen (falls notwendig), entkernen und in Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und rund 40 min im Backrohr weich werden lassen. Anschließend abkühlen lassen.
Währenddessen die Walnüsse, Knoblauchzehen und die Petersilie grob hacken hacken.
Alle Zutaten mit einem Stabmixer vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und Olivenöl nach Belieben hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.


2. Gang: Herbstliche Minestrone
Herbstliche Minestrone
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt

2 mittelgroße Karotten, in Scheiben geschnitten (einige Scheiben zur Seite legen)

2 Knoblauchzehen, gepresst 
2 Pastinaken, in Scheiben geschnitten (einige Scheiben zur Seite legen) 
2 mittelgroße Kartoffeln (einige Scheiben zur Seite legen) 
1 Süßkartoffel, gewürfelt 
1 TL Tomatenmark 
700 ml Gemüsesuppe 
1 EL Dille, gehackt 
Salz, Pfeffer
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin die Zwiebel kurz anbraten. Anschließend die Karotten, den Knoblauch, die Pastinaken, die Kartoffel und die Süßkartoffel dazugeben, vermischen und ca. 2 Minuten anbraten. Danach das Tomatenmark und die Gemüsebrühe hinzufügen und verrühren. Die Suppe zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen. 
Mit einem Pürierstab die Suppe und das Gemüse „zusammen“pürieren und diese mit Salz, Pfeffer und Dille würzen.
Während die Suppe köchelt, das Backrohr auf 210 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, die zur Seite gelegten Gemüsescheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln und gut vermischen, sodass alle Scheiben beidseitig mit Öl bedeckt sind. Anschließend 10 Minuten braten lassen, danach umdrehen und nochmals 10 Minuten im Backofen lassen. Ich habe auch Brot in ganz dünne Scheiben geschnitten, dieses ebenfalls mit Olivenöl beträufelt und für 10 Minuten zu den Gemüsechips ins Backrohr geschoben. Das Brot wird dann sehr knusprig – ich habe es als kleine Brotchips in die Suppe gegeben. Die Gemüsechips aus dem Backrohr nehmen und zB auf Holzspieße aufspießen und als Beilage zur Suppe servieren.

3. Gang: Gemüsepäckchen auf Salatbett
Gemüsepäckchen auf Salatbett
1 Pkg. Tante Fanny Filo-Teig
50g geräucherten Tofu
2 EL Mandeln
1 kleine Süßkartoffel
1 Pastinake
1 vorgegarte kleine rote Rübe
2 vorgegarte kleine Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
500g Blattspinat (blanchiert oder tiefgekühlt)
6 EL Olivenöl
Thymian
Oregano
Salz&Pfeffer 
Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe halbieren und gemeinsame in eine ofenfeste Form geben. Olivenöl hinzugeben und alles gut vermischen. Ca. 30 Minuten im Backrohr garen. Ofengemüse auskühlen lassen, den Knoblauch aus der Schale nehmen und unter das Gemüse mischen. Den blanchierten Spinat unter das Ofengemüse mischen, mit Thymian, Oregano, Salz und Pfeffer nach Belieben würzen. 
Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und gemeinsam zur Gemüsemischung geben. (kann auch weggelassen werden). 
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Muffinsbackform mit Margarine einfetten. Den Filoteig in ca. 12×12 cm große Quadrate schneiden und jeweils 5 Quadrate übereinander legen. Jeweils 2 EL Gemüse in die einzelnen mit Filo-Teig ausgelegten Muffinsförmchen geben. Die Filo-Teig-Ecken zusammenfassen und vorsichtig um 180 Grad drehen. Die Gemüsepäckchen 10 Minuten backen. 
In der Zwischenzeit kann die Gewürzsauce zubereitet werden. 

Gewürzsauce:
200 g Sojamilch
2 TL gemahlener Ingwer
2 TL Paprika edelsüß
2 TL gemahlener Koriander
2 TL Zimt
1/2 Kurkuma
1 TL Maizena
1TL Salz & Pfeffer
Sojamilch erhitzen. 2 TL heiße Sojamilch mit 1 TL Maizena gut verrühren. Die Gewürze zur heißen Sojamilch hinzufügen und anschließend die Maizena-Mischung unterrühren.
Salatbett und Salatdressing:
1 Pkg. gemischter Blattsalat
4 EL Olivenöl
3 EL Balsamico
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
Salz & Pfeffer

Salat waschen, trocken schleudern und auf den Tellern verteilen. Alle anderen Zutaten gut vermengen und auf den vorbereiteten Salat kurz vor dem Servieren verteilen.
Jeweils 3 Gemüsepäckchen auf das Salatbett geben und diese mit der Gewürzsauce beträufeln. Die übrig gebliebene Gewürzsauce kann in einer kleinen Schale am Tisch zusätzlich gereicht werden.
4. Gang:

Küchlein mit Zwetschgenröster und Apfel-Zimt-Eis


Küchlein mit Zwetschgenröster
für den Zwetschgenröster:
300g Zwetschgen
1 Stange Zimt
einige Gewürznelken
50 g Zucker
1 Zitrone (Saft und Schale, ungespritzt)
50 ml Wasser
Die Zwetschgen waschen, halbieren und Kerne herauslösen. Zimtstange und Gewürznelken in einen Teebeutel geben, zubinden und gemeinsam mit den Zwetschgen, dem Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale und dem Wasser aufkochen. So lange köcheln, bis sie nach etwa 30 Minuten weich sind und auch 2/3 der Flüssigkeit eingekocht sind. Teebeutel entfernen und den Zwetschgenröster kalt stellen.

für die Küchlein – Teig:
180 g glattes Mehl 
100g kalte Margarine (Alsan)
1 Pr. Salz
45 ml kaltes Wasser
2 EL Staubzucker
1 EL Zitronensaft
Abrieb einer Bio- Zitrone  

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt 1 Stunde kalt stellen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ca. 3 mm dick ausrollen und 12 ca. 10 cm große Kreise ausstechen. Die Kreise in eine gut mit Alsan gefettete Muffinsform drücken, dabei am Rand besonders fest andrücken. Den Boden mit einer Gabel einstechen.
für die Küchlein-Füllung:
250 g Qvark von Hiel
250g Seidentofu
5 EL Vanillezucker
5 EL Kristallzucker
1 EL Zitronensaft
Abrieb einer Bio-Zitrone

Qvark, Vanille- und Kristallzucker, Zitronensaft und Zitronenabrieb gut verrühren.Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Teigförmchen zu 2/3 mit der Qvarkmischung füllen und für ca. 45 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und auf die Quarkmischung jeweils 1 EL Zwetschgenröster geben.

Apfel-Zimt-Eis
400g Äpfel
80 g Zucker 
250ml Apfelsaft (vegan) 
Saft einer Zitrone

Die Äpfel waschen, entkernen und grob zerkleinern. Alle Zutaten in einen Topf geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Sobald die Äpfel fein sind, die Masse mit einem Stabmixer pürieren und auskühlen lassen. Die ausgekühlte Masse über Nacht (rund 12 Stunden) in den Kühlschrank stellen. Danach für 20 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen und anschließend für einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Vor dem Servieren 5-10 Minuten antauen lassen und den Eisbereiter vor dem Herausnehmen jeder einzelnen Kugel in lauwarmes Wasser tauchen. 
Es funktioniert auch ohne Eismaschine: dafür die ausgekühlte Masse gleich in den Gefrierschrank stellen und jede Stunde (ca. 5x) mit einer Gabel die Masse durchziehen. 

Hier noch einige Eindrücke von unserem ersten „Dinner goes Vegan“ – Event.

Yvonne von Freude am Kochen

Conny (links im Bild) von Wundersüß mit Kathi von Kipferl & Krapferl

Kathi mit einer „Veganen heißen Schokolade“
Jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Kunstwerkes von Yvonne (www.tortenfiguren.at
Vielen herzlichen Dank!

Vielen Dank Ihr Lieben, dass Ihr meine Gäste wart! Ich hoffe es hat Euch geschmeckt.

Das nächste „Dinner goes Vegan“-Dinner findet im November bei Conny statt – ich freue mich schon drauf!

Alles Liebe, 

Verena

Hinterlasse deine Meinung zu: “Dinner goes Vegan – Part I

  1. Es war so ein toller Sonntag mit Euch letzte Woche!!! Du warst eine perfekte Gastgeberin!

    Ich freu mich sehr Euch kennen gelernt zu haben und noch viele weitere tolle Dinner mit Euch zu erleben!

    Liebe Grüße

    Wonni

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