Honig
Löwenzahnhonig
*Affiliate-Links. Mehr dazu hier unter Datenschutz
Zutaten
- 250 g Löwenzahnblüten
- 1500 ml Wasser
- 1500 g Kristallzucker
- 2 Stück Zitrone Bio!
Zubereitung
- Für den Löwenzahnhonig die Löwenzahnblüten an einem sonnigen Tag ernten.
- Die Löwenzahnblüten gemeinsam mit dem Wasser in einen Topf geben und ca. 2 Stunden stehen lassen. Anschließend einmal aufkochen lassen und danach abkühlen lassen.
- Über Nacht an einem kühlen Ort ziehen lassen.
- Danach die Löwenzahnblüten mithilfe eines mit einem sauberen Mulltuch ausgelegten Haarsiebs filtern.
- In das gefilterte Löwenzahnwasser den Kristallzucker geben.
- Die Bio-Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Die Schale mithilfe eines Zestenreißers abschälen und zum Löwenzahnwasser geben. Die Zitrone auspressen und ebenfalls hinzugeben.
- Das Löwenzahnwasser mit dem Zucker kurz aufkochen lassen und anschließend auf niedriger Stufe simmern lassen.
- So lange simmern lassen, bis sie Flüssigkeit beginnt Fäden zu ziehen. Das dauert einige Stunden.
- Um zu überprüfen, ob die Flüssigkeit lange genug geköchelt hat, einen Teelöffel mit der Flüssigkeit auf einen kalten Teller träufeln. Wenn die Flüssigkeit beginnt einzudicken, so wie eine Marmelade, ist die Konsistenz perfekt und der Löwenzahnhonig kann ich vorbereitete Gläser abgefüllt werden.
Diese 4 Zutaten benötigst du für das Löwenzahnhonig Rezept
Für den selbst gemachten Löwenzahnhonig brauchst du nur wenige, einfache Zutaten:
- Löwenzahnblüten: Diese sind die Hauptzutat. Verwende nur frisch gepflückte, ungespritzte Löwenzahnblüten.
- Zucker: Ich nehme für die Honigalternative Kristallzucker.
- Zitrone: Der Saft einer Bio-Zitrone sorgt für Frische im Löwenzahnhonig und zusätzlich dafür, dass die Farbe erhalten bleibt.
- Wasser

Meine Tipps für das Löwenzahnhonig selber machen
Löwenzahnhonig selber machen ist ganz einfach. Damit dir die vegane Honigalternative, die herrlich aromatisch mit feinen Karamell- und Zitrusnoten schmeckt, ganz sicher gelingt, verrate ich dir hier meine Tipps für die Herstellung:
- Löwenzahnblüten: Ernte die Löwenzahnblüten, so wie die Holunderblüten für den Holunderblütensirup, an einem trockenen, sonnigen Tag, da haben sie am meisten Geschmack. Achte darauf, dass du nur ungespritzte Blüten erntest, am besten an einem Platz wo es auch keinen Autoverkehr in der Nähe gibt.
- Zucker: Anstatt dem Kristallzucker kannst du den Löwenzahnhonig mit Gelierzucker zubereiten. Verwende dafür die gleiche Menge an Gelierzucker 1:1 wie die angegebene Kristallzuckermenge.
- Gelierprobe: Es ist schwer eine konkrete Angabe zu machen wie lange der Löwenzahn kochen muss. Daher ist es wichtig, dass du eine Gelierprobe durchführst um Herauszufinden ob der Löwenzahnhonig die ideale Konsistenz hat. Dafür gibst du einen Teelöffel von der heißen Flüssigkeit auf einen kalten Teller und hältst diesen senkrecht. Wenn das Gelee nur ganz langsam runterrinnt, ist es fertig. Andernfalls musst du es noch etwas länger einkochen lassen und die Gelierprobe wiederholen.
- Sterilisiere die Gläser: Die Gläser kannst du sterilisieren, indem du die sauberen Gläser mit kochend heißem Wasser, welches du erst unmittelbar vor dem Befüllen mit dem Gelee ausleerst, füllst. Die sauberen Deckel wäscht du vor dem Verschließen der Gläser mit lauwarmen Wasser aus und verschließt anschließend sofort damit die Gläser.

Löwenzahnhonig – dafür kannst du ihn verwenden
Löwenzahnhonig ist sehr vielseitig. Du kannst den Löwenzahnhonig wie klassischen Honig verwenden. Du kannst die vegane Honigalternative verwenden
- als Brotaufstrich
- zum Süßen von Tee, Joghurt oder Müsli
- zum Verfeinern von Desserts
- als Zutat in Dressings oder Marinaden.

Wirkung von Löwenzahnhonig
Löwenzahnhonig wird seit Langem als natürliches Heilmittel geschätzt und mit verschiedenen positiven Eigenschaften für den Körper in Verbindung gebracht. Grundlage dafür sind die Inhaltsstoffe der Löwenzahnblüten, aus denen der Sud für den Honig hergestellt wird. In den Blüten stecken unter anderem Bitterstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die eine unterstützende Wirkung auf den Stoffwechsel haben sollen.
Löwenzahnhonig wird nachgesagt
- den Stoffwechsel anzuregen und den Körper bei natürlichen Entgiftungsprozessen zu unterstützen
- eine choleretische Wirkung zu haben: dabei wird die Produktion von Gallenflüssigkeit angeregt, was wiederum die Fettverdauung fördern kann.
- das die in ihm enthaltenen natürlichen präbiotischen Bestandteile die Darmflora positiv beeinflussen können
- in Kombination mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung eine unterstützende Wirkung auf Leber, Blutzucker und Blutdruck zu haben

In ein schönes Glas gefüllt und mit einem hübschen Etikett versehen ist der Löwenzahnhonig ein nettes Geschenk aus der Küche.

Alles Liebe,
Fragen, die häufig zum Löwenzahnhonig Rezept gestellt werden
Warum wird mein Löwenzahnhonig nicht fest?
Der Löwenzahnhonig wird meist nicht fest, weil er zu kurz gekocht wurde oder der Zuckeranteil im Verhältnis zur Flüssigkeit zu gering ist. Eine weitere Ursache kann sein, dass zu wenig Säure wie Zitronensaft verwendet wurde. Es ist wichtig, dass der Sud so lange köchelt, bis er eindickt und die flüssige Masse Bläschen bildet.
Für was ist Löwenzahnhonig gut?
Löwenzahnhonig hat antioxidative und antibakterielle Eigenschaften und kann als Hausmittel bei Husten, Halsschmerzen oder leichten Zahnfleischreizungen unterstützend wirken. Löwenzahn wird seit langem als Heilpflanze geschätzt und gilt aufgrund seiner Bitterstoffe sowie verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe als gesundheitsfördernd. Ihm werden unter anderem positive Effekte bei entzündlichen Beschwerden, Verdauungsproblemen sowie bei Erkrankungen von Leber und Nieren zugeschrieben. Wissenschaftlich ist jedoch bislang nicht eindeutig belegt, wie wirksam Löwenzahn in den jeweiligen Anwendungsbereichen tatsächlich ist. Zudem lassen sich die gesundheitlichen Eigenschaften der gesamten Pflanze nicht direkt auf Löwenzahnhonig übertragen, da dieser nur einen kleinen Anteil der enthaltenen Pflanzenstoffe enthält.
Wie lange hält selbstgemachter Löwenzahnhonig?
Selbstgemachter Löwenzahnhonig hält bei richtiger Zubereitung und kühler und dunkler Lagerung in der Regel 6 bis 12 Monate.
Ist Löwenzahnhonig gut gegen Husten?
Löwenzahnhonig kann als Hausmittel gegen Husten verwendet werden.
Warum ist mein Löwenzahnhonig zu dickflüssig?
Löwenzahnhonig ist meist zu dickflüssig, wenn er zu lange oder bei zu hoher Hitze eingekocht wurde. Auch ein zu hoher Zuckeranteil im Verhältnis zur Flüssigkeit kann daran schuld sein, dass er beim Abkühlen sehr fest wird. Der richtige Zeitpunkt zum Abfüllen ist entscheidend, denn der Löwenzahnhonig dickt beim Abkühlen noch nach.
Kommentare (2)
Kohn Bärbel
23. Apr.. 2019 um 17:55 Uhr
Sehr gut beschrieben das Rezept 👌
EIN DEKOHERZAL IN DEN BERGEN
23. Apr.. 2018 um 22:25 Uhr
schaut lecker aus,,,,
und die FELDER sind voll zur ZEIT davon,,,,,,PERFEKT,,,,,,,
wünsch da no an feinen ABEND
bis bald de BIRGIT