Baerlauchsalz selber machen ist ganz einfach

Bärlauchsalz selber machen

Selbst gemachtes Bärlauchsalz überzeugt mit besonders intensivem Aroma und lässt sich mit nur zwei Zutaten ganz unkompliziert herstellen. Einmal vorbereitet, hast du im Vorratsschrank jederzeit ein würziges Kräutersalz zur Hand, das deinen pikanten Gerichten eine feine Knoblauchnote verleiht. Hier findest du die einfache Anleitung für das duftende Würzsalz.

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Bärlauchsalz selber machen

Gewürz

Bärlauchsalz

Bärlauchsalz selber machen ist kinderleicht. Es eignet sich zum Verfeinern von vielerlei Gerichten.
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Selbst gemachtes Bärlauchsalz nach einem Rezept von Sweets & Lifestyle®
Zubereitungszeit 1 Stunde 40 Minuten
Portionen 250 g

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Zutaten

  • 250 g Meersalz grob
  • 100 g Bärlauch frisch

Zubereitung

  • Bärlauch waschen und trocken schleudern.
  • Bärlauch grob hacken und mit dem Pürierstab zu einer Paste pürieren.
  • Salz nach und nach dazugeben und fein mahlen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Salzmasse darauf verteilen. Dabei darauf achten, dass das Salz gleichmäßig verteilt ist.
  • Das Backblech auf die mittlere Schiene des Backofens schieben und das Bärlauchsalz bei 50 Grad Ober- und Unterhitze für circa 2 Stunden trocknen, bis das Salz nicht mehr feucht ist. Zwischen durch ein paar Mal die Backofentür öffnen oder einen Kochlöffel in der Tür einklemmen damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Das fertig getrocknete Bärlauchsalz grob zerbröseln und in verschließbare Gläser oder Fläschchen füllen. Wenn du das Salz feiner haben magst, gib es in ein hohes Gefäß und zerkleinere es mit dem Pürierstab.
  • Kühl und dunkel lagern.

Bärlauchsalz selber machen ist gar nicht schwer, denn du brauchst nur zwei Zutaten und es ist blitzschnell zubereitet. Ob frisch getrocknet oder im Backofen getrocknetes Bärlauchsalz, beide Varianten gelingen ganz einfach.

selbst gemachtes Baerlauchsalz abgefuellt in Glasflaeschchen

Zwei Zutaten, die du für selbstgemachtes Bärlauchsalz brauchst

Für das Kräutersalz-Grundrezept benötigst du nur zwei Zutaten:

  • Frischen Bärlauch: Den pflückst du am besten frisch oder kaufst einen frisch am Markt.
  • Grobkörniges Salz: Am besten verwendest du naturbelassenes Meersalz oder Steinsalz ohne Zusätze.

Du kannst dein Bärlauchsalz auch noch mit Zitronenabrieb, Chiliflocken oder Kräutern wie Rosmarin oder Thymian verfeinern.

Rezept für selbst gemachtes Baerlauchsalz aus dem Backofen

Bärlauchsalz selber machen – so geht’s

  1. Bärlauch waschen & trocknen: Die Blätter gründlich waschen, trocken tupfen oder in der Salatschleuder trocknen.
  2. Fein schneiden oder mixen: Bärlauch fein hacken oder mit einem Pürierstab zerkleinern.
  3. Mit Salz vermengen: Den zerkleinerten Bärlauch mit dem Salz gut vermengen.
  4. Trocknen lassen: Das Trocknen ist der wichtigste Schritt, dafür hast du zwei Möglichkeiten: du kannst Bärlauchsalz selber machen im Backofen, indem du die Mischung im Backofen trocknen lässt oder du lässt das Kräutersalz an der Luft trocknen. Dafür verteilst du die Masse dünn auf einem Blech und lässt sie ein einem trockenen, warmen Ort wie zum Beispiel am Heizkörper oder direkt in der Sonne – wo kein Wind geht – einige Tage trockenen.
Baerlauchsalz selber machen ist ganz einfach

Diese Dinge sind bei der Herstellung und Lagerung von dem Kräutersalz zu beachten:

  • Das Bärlauchsalz muss vollständig getrocknet sein, bevor du es abfüllst, sonst kann es schimmeln.
  • Verwende saubere, trockene Schraubgläser oder gut verschließbare Gewürzbehälter.
  • Bewahre das Bärlauchsalz kühl, trocken und dunkel auf – ideal ist ein Vorratsschrank oder eine Speisekammer.
  • Achte beim Verwenden darauf, dass kein Wasserdampf oder Feuchtigkeit ans Salz gelangt.

Wenn all das passt, kannst du dein aromatisches Kräutersalz mit Bärlauch das ganze Jahr über genießen – bis zur nächsten Bärlauchsaison!

wuerziges Baerlauchsalz selber machen nach einfachen Rezept

Für was braucht man Bärlauchsalz?

Bärlauchsalz ist ein echter Allrounder in der Küche. Du kannst es für verwenden als:

  • Topping: Das Kräutersalz schmeckt als Topping auf einem Butterbrot, einem Avocado-Toast uvm.
  • Würze: Mit Bärlauchsalz kannst du Suppen, Saucen und Kräuterquark, Pasta und Risotto, Eierspeisen, Ofenkartoffeln und Bratkaroffel sowie Felisch- und Fieschgerichte würzen.
  • Abschmecken: Es eignet sich auch gut zum Abschmecken von Dressings, Dips & Saucen.
  • Geschenk aus der Küche: Hübsch verpackt in kleinen Gläsern ist das Bärlauchsalz auch ein tolles Geschenk aus der Küche.
selbst gemachtes Baerlauchsalz auf Brot mit Butter

Achtung beim Pflücken vom Bärlauch! Wildwachsender Bärlauch ähnelt den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen, daher ist beim Pflücken Vorsicht geboten. Während die Bärlauchblätter beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch duften, fehlt dieser Geruch bei den Doppelgängern. Sammle daher nur Pflanzen, die du eindeutig bestimmen kannst, und im Zweifel gilt: lieber stehen lassen als riskieren.

selbst gemachtes Baerlauchsalz abgefuellt in Glasflasche

Alles Liebe,
Verena

Fragen, die zum selbst gemachten Bärlauchsalz gestellt werden

Wie lange ist selbstgemachtes Bärlauchsalz haltbar?

Bei richtiger Trocknung und luftdichter Lagerung ist selbstgemachtes Bärlauchsalz mindestens 6 bis 12 Monate haltbar. Wichtig ist, dass die Bärlauchblätter vollständig getrocknet sind, bevor das Kräutersalz abgefüllt wird. Restfeuchtigkeit kann zu Verklumpungen oder Schimmelbildung führen. Am besten bewahrst du das Bärlauchsalz in einem Schraubglas lichtgeschützt auf.

Wie bleibt Bärlauchsalz grün?

Damit dein Bärlauchsalz seine kräftig grüne Farbe behält, ist es wichtig, dass du die Bärlauchblätter möglichst frisch verarbeitest. Weiters ist ein schonendes Trocknen von maximal 40 Grad ratsam. Achte darauf, dass du das selbstgemachte Bärlauchsalz dunkel lagerst. Denn zu hohe Temperaturen oder starke Lichteinwirkung lassen das Chlorophyll verblassen.

Kann man Bärlauch im Supermarkt kaufen?

Frischen Bärlauch kannst du im Frühling – meist von März bis Mai – in gut sortierten Supermärkten, auf Wochenmärkten oder im Bioladen kaufen. Das ganze Jahr über ist er meist nur in verarbeiteter Form zu kaufen, etwa als Bärlauchpesto oder Bärlauchöl.

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