Aus den Zutaten setzt du einen Ansatzlikör mit Wodka an. Danach heißt es 4 Wochen warten. Aber das warten lohnt sich, denn der Rhabarberlikör mit Wodka schmeckt einfach köstlich. Der Rhabarberlikör schmeckt pur und in Cocktails. Am besten servierst du ihn eisgekühlt oder mit einem Eiswürfel im Glas.

Vier Zutaten für den Rhabarberlikör
Für den selbst gemachten Rhabarberlikör benötigst du nur 4 Zutaten.
- Rhabarber: Verwende nur reifen, frischen Rhabarber.
- Kandiszucker: Da ich die zartrosa Farbe vom Likör liebe, verwende ich immer weißen Kandiszucker.
- Vanilleschote: Ich verwende für meinen Rhabarberlikör immer eine Vanilleschote. Du kannst aber stattdessen auch 1 TL Bourbon-Vanillezucker verwenden.
- Wodka: Achte darauf, dass du hochwertigen Wodka für den Rhabarberlikör verwendest.

Warum du meinen Rhabarberlikör unbedingt selber machen solltest
- Schnelle Zubereitung: Der Liköransatz ist super schnell und einfach hergestellt. Nach der Wartezeit ist er auch einfach und schnell abgefüllt.
- Vielseitig verwendbar: Der Rhabarberlikör mit Vanille kann pur, am besten gut gekühlt oder auf einem Eiswürfel, getrunken werden. Er eignet sich auch zum Verfeinern von Desserts wie Panna Cotta, Pudding und dem Rhabarber-Erdbeer-Tiramisu. Er schmeckt auch gut in einem Glas Weißwein mit Mineralwasser gemischt.
- Haltbarkeit: Der Rhabarberlikör ist mindestens 1 Jahr haltbar. Wenn er kühl und dunkel gelagert wird, behält er auch seine wunderschöne hellrosa Farbe. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank gelagert
- Gastgebergeschenk: Der Rhabarberlikör ist immer ein gern gesehenes Geschenk aus der Küche wenn wir bei Freunden zu Besuch eingeladen sind. Für solche Zwecke fülle ich immer einen Teil vom Rhabarber Likör wie ich es auch beim Kaffeelikör mache, in besonders hübsche Flaschen, welche ich noch mit einem Etikett versehe.

Tipps für die Zubereitung
- Ernte: Den Rhabarber bis spätestens Ende Juni (24. Juni – Johannistag ist der Brauch) ernten. Die Stangen wachsen und reifen auch noch danach, sollten dann aber nicht mehr geerntet werden. Rhabarber enthält nämlich eine Menge Oxalsäure. Je länger mit der Rhabarberernte gewartet wird, desto mehr Oxalsäure produziert das saure Gemüse. Zu viel Oxalsäure kann dem menschlichen Körper schaden, denn sie vermindert die Nährstoffaufnahme und fördert die Bildung von Nierensteinen. Außerdem benötigt die Pflanze Zeit um sich zu regenerieren um auch im nächsten Jahr gut zu gedeihen.
- Mulltuch: Beim Abseihen vom Likör unbedingt ein Mulltuch in das Haarsieb legen. Dadurch wird der Sirup nach klarer.


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